Dez 06 2009
Kostenfalle Roaming - 46.000 Euro fürs UMTS surfen
Obacht vor unbeaufsichtigten UMTS Karten im Grenzgebiet, sie können teuer werden. Das musste auch ein Franzose feststellen, der nahe der belgischen Grenze wohnt. Sein Provider hat ihm eine Rechung von über 46.000 Euro geschickt. Hauptverursacher der Kosten, die durchaus für ein neues Auto reichen können, sollen Roaming Gebühren sein. Es wird angenommen, dass die Gebühren wohl durch automatische Einwahlen der UMTS Karte ins belgische Telefonnetz zustande gekommen sind.
Hoffend auf eine Kulanzlösung soll sich der betroffene Franzose an seinen UMTS Provider gewandt haben und dabei abgeblitzt sein. Der Provider soll auf die Anfrage entgegnet haben, den betroffenen Kunden bereits bei Überschreiten der Summe von 12000 Euo per E-Mail informiert zu haben. Daraufhin hat sich jetzt wohl der Kunde an den Verbraucherschutz gewandt und den Gang vors Gericht geplant.
Tipp der Redaktion:
Um das Risiko eines Eigenlebens der UMTS Hardware zu senken ist es ratsam, die automatische Einwahl zu deaktivieren und sich immer von Hand einzuwählen. Alternativ ist natürlich auch ein UMTS Stick nutzbar, den man abzieht, wenn man nicht surft. Wenn dieser nicht in einem Gerät steckt, kann er sich nämlich nicht einwählen. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, der kann sich auch für einen UMTS Prepaid Tarif entscheiden. Dabei kann in der Regel nur das vorhandene Guthaben versurft werden.
[via Techfacts & Sparhandy Blog]




